PETER AHRENS * 1945 in Thale. Studium am Institut für Lehrerbildung Quedlinburg und an der Pädagogischen Hochschule Potsdam. Anschließend war er als Lehrer tätig. Nach einem Zusatzstudium promovierte er 1981 zum Dr. phil. Danach fünf Jahre im Ausland: Dozent an den Ökonomischen Hochschulen Prag und Bratislava. Nach seiner Rückkehr arbeitete Ahrens am Institut für Lehrerbildung Quedlinburg und nach der Wiedervereinigung Deutschlands bis zum Jahr 2000 an der BbS Halberstadt.

Schon früh nimmt das Malen einen wichtigen Stellenwert in seinem Leben ein. Als Autodidakt setzt er sich mit verschiedenen Techniken und Stilrichtungen auseinander. Ab den 1990er Jahren wird die Malerei für ihn immer mehr zur „Berufung“ und seit 2000 lebt und arbeitet Peter Ahrens als freischaffender Künstler in Neinstedt.

Verschiedene Gruppen- und Einzelausstellungen u.a. in: Thale, Quedlinburg, Bad Suderode, Ballenstedt, Halle, Magdeburg, Glauchau, Greetsiel (Ostfriesland), Saarbrücken, Baden-Baden, Konstanz, Strasbourg (Frankreich) u.a.

 

Obwohl Peter Ahrens sich in den letzten Jahren in seiner Malerei immer mehr vom Gegenständlichen gelöst und der Abstraktion genähert hat, sind seine Bilder meist jedoch nicht völlig abstrakt, biomorphe bzw. architektonische Formen sind - wenn auch oft nur in Fragmenten - zu erkennen. Seine Bilder sind sowohl Abbild als auch Abstraktion von erfahrbarer Realität; in ihnen entladen sich Sinneswahrnehmungen und Lebenserfahrungen. Er verarbeitet in seinen Bildern Erlebtes, Gefühltes und Gesehenes. Seine Malerei lebt vor allem von der emotionalen Kraft der Farbe. Oft sind es Primärfarben, die mal spontan, mit expressiv-gestuellen Schwüngen auf den Malgrund gebannt werden, mal sich in geordneten, „disziplinierten“ Farbflächen überlappen bzw. sich durchdringen und somit zwischen Farbe und grafisch gesetzter Form eine Spannung aufbauen. Farbe und Form sind miteinander verwoben, sie spiegeln Stimmungen unterschiedlicher Art wider. Sein Malgestus sucht in seiner Intensität und Subjektivität eine unmittelbare, enge Beziehung zum Betrachter. Bei diesem wird durch die Bilder eine Fülle emotionaler und gedanklicher Reaktionen ausgelöst.