HELMUT HELLMESSEN * 9. Dezember 1924 in Karlsbad, Westböhmen. Schulbesuch in Aussig a.d. Elbe und Prag. 1943 Soldat. 1945-46 Zwangsarbeitslager in Brüx. 1946 aus Aussig a.d. Elbe, Böhmen vertrieben. Seit 1947 in Hessen. 1948-53 Studium an der Werkkunstschule (heute Hochschule für Gestaltung) in Offenbach: angewandte Grafik bei Hans Hohn, freie Grafik und Malerei bei Hans Schminke und Gottfried Diehl, 1953 Staatsexamen. 1954-56 Atelierleitung bei einem Pressedienst in Frankfurt am Main. Seit 1957 freischaffender Künstler. Lehrtätigkeit an Volkshochschulen, bei Berufsverbänden und an der Internationalen Sommerakademie Moosburg, Kärnten.

Auszeichnungen: 1979 Ehrendiplom, „Hommage à Altdorfer" der Stadt Wörth a.d. Donau. 1981 Sudetendeutscher Kulturpreis für Bildende Kunst. 1982 Studienpreis der Heussenstamm-Stiftung, Frankfurt am Main. 1984 Stipendiat der Herwig-Schopper-Stiftung, München. 1988 Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises. 1992 1. Preis im Wettbewerb „Mensch und Landschaft", Autorengalerie Weinstadt, 1999 Preis der Deutschen Kunststiftung der Wirtschaft e.V., Pygmalion-Medaille.

Mitglied: der Künstlergilde Esslingen, des Berufsverbandes Bildender Künstler, der Neuen Darmstädter Sezession, der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, des Bundes deutscher Buchkünstler, des Arbeitskreises Egerländer Kulturschaffender. Leiter der Arbeitsgruppe Bildende Kunst.

Ausstellungen: zahlreich im In- und Ausland. Seine Arbeiten befinden sich in privatem und öffentlichem Besitz.

Literatur: zahlreiche Publikationen u.a. Skizzenbuch der Vertreibung; KUNST aktuell Nr. 9-10/2002, Nr. 4/2004; Meisterwerke Künstler unserer Zeit 2006, 2007, 2008, 2009.