MARTA OBERRAUCH-MELNICZUK * 1949 staatenlos ukrainisch in Wilfingen, Kreis Rottweil. Studierte 1968-1975 als Mitglied der Studienstiftung des Deutschen Volkes Lehramt an der Universität Tübingen sowie am Zeicheninstitut der Universität. Promotion 1993 an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Unterrichtstätigkeit am Städtischen Thomas-Mann-Gymnasium München. 1993-1997 künstlerische Weiterbildung als Privatschülerin von L. Fischach. Zusätzlich Besuch von Kursen in Radierung bei L. Arnold, in Lithografie bei K. lmhof und Glaskunst bei T. Boissel in München, Lehrerfortbildungen an der Akademie der Bildenden Künste München. Im Jahr 2006 übernahm das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München ein Bild von Marta Melniczuk als Dauerleihgabe.

Einzelausstellungen: 1993 Haus der Begegnung München; 1994 Katakombe München; 1995 Pitzeshofen/Dießen. P.-Schneider-Haus München; 1996 U-Bahn-Galerie München; 1997 Olympiaturm München; Galerie Z5 München; 1997/98 Cyber Gallery of Modern Art; 1998, Stadtbibliothek Hasenbergl München; 2004 Rathaus-Galerie Ebersberg; 2006 Commenda Longomoso, Renon, Italia; 2009 Galeria Gaudi Madrid, Espana. Beteiligungen: 1994 Landratsamt Starnberg, Haus des Deutschen Ostens München; 1995 Museum Haus Beda Bitburg; Historische Ausstellungshalle Bad Nauheim; 1996 Galerie Gare de l’Ouest Zürich; Amtsgericht Wasserburg; 1998 Agart World Print Festival, Ljubljana, Slow.; 2002 Pavillon Joséphine, Strasbourg, France; 2006 Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung München; 2008 Schlossgalerie Altranstädt; Open ART AURUM Taormina, Italia; 2009 ARTE GENOVA, Italia. Virtuelle Ausstellungen: 6./7./8. Offener Kunstpreis 1998, 2000, 2001; ExpoART 2000 p. 5; Museum: Millennium Hall p.9, Expo Hall p.5; Archive: Millenniumexhibition p. 9; www.megaart.it. Bilder in öffentlichen und privaten Sammlungen.

Literatur: Weiße Blüten, 1990; 2. ELK Anthologie, 1994; Kafka-Illustrationen, 1997; Autorenwerkstatt 21+26/1990, 30/1991, 35/1992, 43/1994; Dnipro 8/1991, Kiew/Ukraine; Serno, 4/5/1998; Documenta Artis, 2000; Petro Soroka, Wewilnena Switla, Befreiung des Lichts, Künstler-Monografie, Ternopil/Ukraine 2000/01; Walsit oder Erfahrung der Nacht, Gedichte mit 9 Linoldrucken 2001; GEDANKEN-SPRUNG 1-6; Erding, 2001/02/03; Enkoh (Runder Regenbogen), 2001, 5/2002 Kobe/Japan (Übersetzung Akiko Yamato); KUNST-aktuell 12-01/ 2001, 7-8/2002; NIKE, New Art in Europe, No 64, 2002; Documenta Artis 2004; Künstlerkompendium 1/2004; GEH-DICHTE, 25 Bilder mit 25 Haiku, 2004; Meisterwerke Künstler unserer Zeit 2006, 2007, 2008 und 2009; NY Arts, Magazine, Fairs International, 2008/09.

Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen im In- und Ausland zeigen die mediale Farbigkeit und das dynamisch Gestalthafte der künstlerischen Werke von Marta Melniczuk. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit liegen zum einen in der Verbindung von Wort und Bild, - ihre poetischen Bildserien wurden in die ukrainische und japanische Sprache übersetzt - zum anderen in der Darstellung von Musik im Bild, insbesondere Kompositionen von Liszt, Debussy, Satie, Prokofiev und Rachmaninow.